Wohnen

Wiens Hotelmarkt boomt

von Redaktion am Donnerstag, 10. Januar 2013
Wien: großer Zuwachs bei Hotelbetten.
Wien: großer Zuwachs bei Hotelbetten. Foto: Rainer Sturm / PIXELIO

Der attraktivste Hotelmarkt Österreichs liegt in Wien. Die Stadt ist ein Ganzjahresmarkt und somit ein idealer Hotelstandort.

Die Stadt Wien ist eine Destination für jeden Wochentag und daher für Touristen besonders interessant. Nach österreichischen Bundesländern betrachtet gab es in der letzten Sommersaison die stärksten Nächtigungszuwächse gegenüber dem Vorjahr in Wien. Die Stadt verzeichnet sogar einen Zuwachs von circa 6,9 Prozent. Dies unterstreicht den Status der Bundeshauptstadt als wichtigsten Hotelmarkt des Landes. Besonders der Bezirk Eins der Stadt bietet mit 4.800 Zimmern das größte Hotelangebot aller 23 Wiener Bezirke.

So ergeben sich nach aktuellen Auswertungen von Wiens Tourismusbranche im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 419 Hotelbetriebe. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 2,4 Prozent. Die Zimmerzahl stieg indes sogar um 5,2 Prozent.
Rückblickend auf die letzten 5 Jahre wuchs die Zahl der Betriebe in diesem Zeitraum sogar um zehn Prozent, das Zimmerangebot stieg um gut 17 Prozent an. So hat die Bundeshauptstadt eine jährliche Wachstumsrate von 4,5 Prozent zu verzeichnen.

Nicht nur Touristen und Businessleute lockt es nach Wien. Auch für Hoteleigentümer und Investoren ist die Stadt äußerst interessant. Circa 80 Prozent aller Wiener Hotelzimmer befinden sich in der Hand von österreichischen Investoren. Den Rest halten ausländische Investoren, welche vor allem aus Deutschland kommen. Der Trend hierbei: Je höher die Hotelkategorie, desto höher der Anteil internationaler Hotelinvestoren.

Experten betrachten die Entwicklung des Wiener Marktes durchwegs positiv. Eine weitere Steigerung des Zimmerangebots ist absehbar. So sind schon wieder viele Hotels in Planung beziehungsweise in Bau. Diese liegen vor allem in der Drei- und Vier-Sterne-Kategorie. Wenn alle Projekte realisiert werden, dann werden Hotels in diesen Klassen bis 2014 um 36 bzw. 17 Prozent zulegen, schätzen die Experten.

 

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