Mieten

Mieten in Wien steigen weiter

von Redaktion am Donnerstag, 24. Januar 2013
Selbst, wenn es nicht die Hofburg sein soll: Mieten in Wien immer teurer.
Selbst, wenn es nicht die Hofburg sein soll: Mieten in Wien immer teurer. Foto: Matthias Brinker / PIXELIO

Auch im Jahr 2012 sind in Wien die Mieten bei Neuvermietung deutlich in die Höhe gestiegen. Eine Besserung scheint nicht in Sicht. Altmieter haben hingegen klare Vorteile.

Wohnen in Wien hat sich in den vergangenen Jahren rasant verteuert. Laut dem Immobilienportal FindMyHome.at müssen sich potenzielle Wiener Mieter derzeit auf 14,45 Euro pro Monat und Quadratmeter einstellen. Das sind 30 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Neben den Mieten betrifft die Teuerung vor allem Eigentumspreise.

Statistiken bringen weniger dramatische Ergebnisse

Nicht ganz so dramatisch sieht die Lage einer aktuellen Statistik sowie Berechnungen des Österreichischen Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) zufolge aus. So betrug laut Statistik Austria der durchschnittliche Wohnungsaufwand pro Mieterhaushalt im dritten Quartal des Vorjahres 6,63 Euro pro Monat und Quadratmeter. Die Burgenländer zahlten mit 4,92 Euro am wenigsten, Salzburger mit 8,18 Euro am meisten. Mit 6,76 Euro liegen die Wiener Haushalte im Mittelfeld. Jedoch wird der Wert von günstigen Altmieten nach unten gedrückt.

Laut den Angaben des ÖVI zahlten neue Wiener Mieter im Jahr 2011 durchschnittlich 8,2 Euro brutto pro Monat und Quadratmeter. Am wenigsten mussten Genossenschaftsmieter mit 6,6 Euro zahlen, dicht gefolgt von neuen Gemeindebaumietern mit 6,7 Euro pro Monat und Quadratmeter. Wer eine Wohnung anmieten musste, für die keine gesetzlichen Mietobergrenzen gelten, zahlte 10,3 Euro.

Bessere Wohnqualität zieht Preise nach oben

Die Zukunft sieht laut dem Immobilienportal FindMyHome.at nicht rosig aus. So müssen sich potenzielle Mieter in Wien im Schnitt auf 14,45 Euro brutto pro Monat und Quadratmeter einstellen. Diese Preissteigerung hängt laut der Experten mit der höheren Qualität der Objekte zusammen. So geben Vermieter für eine Neusanierung deutlich mehr Geld aus, als in den Vorjahren, erhöhen aber mit ihr auch gleichzeitig die Miete.

Auch Remax, der Immobilienmakler-Verbund, rechnet auch weiterhin mit einem Preisanstieg der Mieten. Dieser dürfte allerdings nicht mehr so steil ausfallen. Für Österreich im Allgemeinen gilt, dass die Immobilien um circa 2,8 Prozent teurer werden. Zentrale Eigentumswohnungen erreichen eine Steigerung um 5,9 und zentrale Mietwohnungen um 4,7 Prozent. Hingegen, Eigentums- und Mietwohnungen auf dem Land sowie Gewerbeobjekte billiger werden.

 

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