Immobilienkauf

Schweizer Immobilien weiterhin beliebtes Anlageziel

von Redaktion am Donnerstag, 14. Februar 2013
Österreicher invenstieren immer häufiger in der Schweiz.
Österreicher invenstieren immer häufiger in der Schweiz. Foto: Peter Kalks / PIXELIO

Wohin man auch blickt, Immobilien gehören derzeit zu den Anlagemöglichkeiten, die die Investoren besonders im Fokus haben. Die Inflationsangst ist die treibende Kraft und die Anleger glauben, sie mit Immobilien schlagen zu können. Die Märkte seien deutlich attraktiver als noch im Vorjahr, konstatiert Ernst & Young in neuen Studien über die Märkte in Österreich und der Schweiz.

Für den österreichischen Markt wird im europäischen Vergleich mit mehr Transaktionen gerechnet. Besonders gute Lagen stehen im Blickpunkt der Investoren. Dazu zählen insbesondere Bauten in Wien und Salzburg, wo weiterhin mit steigenden Preisen gerechnet wird. Besonders gefragt sind Gebäude, die dem „Green-Building-Standard“ entsprechen, bei denen das Umweltbewusstsein und die Lebenszykluskosten besonders beachtet werden. Zunehmend stammen die Käufer aus dem Ausland; insbesondere Private Equity Fonds und vermögende Privatleute seien die Nachfrager. Als Verkäufer dagegen fungieren Wohnungsbau- und Immobilien-AGs. Auch hier sind die Ausländer auf dem Vormarsch. Bei der Finanzierung sieht Ernst & Young eine Verschiebung hin zu Versicherungsgesellschaften, da sich die Banken aufgrund der zunehmenden Regulierung zurückhalten würden.

Doch besondere Beachtung wird der Schweizer Immobilienmarkt erhalten, wie Ernst & Young in seinem Trendbarometer festgestellt hat. Neben der Inflationsangst kommt hier noch die Flucht aus dem Euro hinzu. Gerade internationale Anleger diversifizieren außerhalb des Euroraumes, und da ist die Schweiz eine erste Adresse. Greifbar nahe gelegen, mit einer stabilen Wirtschaftslage und mit einer Währung, der man die Unabhängigkeit vom Euro auf Dauer zutraue, das sind entscheidende Pluspunkte.

Zwei Drittel der mit dem Immobilienmarkt in der Schweiz befassten Institutionen gehen davon aus, dass die Ausländer ihre Aktivitäten in der Schweiz ausweiten würden. Obwohl verschiedentlich bereits wieder vor einer Immobilienblase gewarnt wird, erwartet die Mehrheit der Befragten ein steigendes Transaktionsvolumen bei stabilen bis leicht steigenden Preisen. Größere Preissteigerungen werden insbesondere bei Wohnungen in Toplagen gesehen. Dagegen kann bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Nebenlagen eher mit sinkenden Preisen gerechnet werden.

 

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