Immobilienkauf

Österreich verzeichnet europaweit die höchsten Preisanstiege bei Wohnimmobilien

von Redaktion am Donnerstag, 25. April 2013
Salzburg: In österreichischen Städten steigen die Wohnkosten, das Land belegt in einer internationalen Studie über Preisanstiege sogar Rang 6. Foto: Wilson Loo / flickr.com / CC BY-NC-ND 2.0

Der europäische Markt für Wohnimmobilien macht aktuell eine schwierige Entwicklung durch. Deutschland und Österreich zählen zu den wenigen Ländern, in denen derzeit einen Boom auf dem Immobilienmarkt stattfindet. Österreich erreichte sogar eine Platzierung in den weltweiten Top Ten.

In Deutschland sind die Preise für Wohnimmobilien im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen. Die Werte liegen zwar deutlich unter dem globalen Durchschnitt von 4,3 Prozent, allerdings konnte Deutschland im europäischen Vergleich dennoch ein gutes Ergebnis erzielen. Zu diesem Resultat kommt der globale Hauspreis-Index, der seit 2006 vom britischen Immobilien-Beratungsunternehmen Knight Frank aufgestellt wird. Als Grundlage dienen die Immobilienpreise aus 55 Ländern.

Nur drei europäische Länder vor Deutschland im Index platziert

Gemäß der aktuellen Studie schaffte es Deutschland auf den 27. Platz des Indexes. Nur in drei europäischen Ländern wurde ein höheres Plus beim Preis für Wohnimmobilien erzielt: In Belgien stiegen die Preise um 2,4 Prozent, in Finnland um 3,7 Prozent. Absoluter Spitzenreiter in Europa ist Österreich mit einem satten Plus von mehr als zehn Prozent. Damit hat sich das Land sogar einen Platz in den weltweiten Top Ten gesichert. Aber nicht erst seit letztem Jahr schätzen die Immobilieninvestoren Österreich als Standort. Aus der Studie geht weiterhin hervor, dass in der Schweiz und in Österreich seit der Weltfinanzkrise die höchsten Preissprünge auf dem Immobiliensektor zu verzeichnen sind.

In vielen Ländern Europas Rückgang der Immobilienpreise

Abgesehen von den oben genannten Ländern gehören die europäischen Staaten eindeutig zu den Verlierern auf dem Immobilienmarkt. Von den 20 Ländern, in denen 2102 ein Preisrückgang festzustellen war, liegen 19 in Europa. Das krisengeschüttelte Griechenland bildet das Schlusslicht des Hauspreis-Indexes. Im letzten Jahr fielen dort die Immobilienpreise um 13,3 Prozent, ein Ende ist nicht absehbar. Fast das gleiche Bild in Spanien, hier gingen die Preise um zehn Prozent zurück. Überraschungskandidat waren die Niederlanden, wo inzwischen zum zweiten Mal in Folge ein Preiseinbruch von mehr als sechs Prozent erfolgte. Hongkong führt den Index hingegen mit einem unglaublichen Plus von 23,6 Prozent an. In Dubai stiegen die Hauspreise um 19 Prozent, und auch der US-Immobilienmarkt erholt sich langsam mit einer Steigerung von 7,3 Prozent – dem größten Anstieg seit 2006.

 

Dieser Beitrag wurde unter Immobilienkauf abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.