Immobilienkauf

Immobilienpreise in Triol erreichen Obergrenze

von admin am Dienstag, 29. Januar 2013
Salzburg
Preistreiber Salzburg: Experten erwarten nur noch moderate Preissteigerungen für Immobilien in Tirol. Foto: Markus Preitler / PIXELIO

In Tirol sind die Preise für Immobilien in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Eine Steigerung ist kaum noch möglich, das Limit scheint erreicht.

Die Immobilienpreise sind in Tirol zuletzt deutlich gestiegen. So haben Städte wie Innsbruck die Wohnungspreise in den vergangenen Jahren immer mehr in die Höhe getrieben. Im Schnitt müssen Neumieter mehr als 3.300 Euro pro Quadratmeter für Neubauwohnungen bezahlen. In besseren Lagen liegen die Preise noch darüber. Nun scheinen die Wohnungspreise jedoch ihr Limit erreicht zu haben.

Immobilienmakler erwarten Ende der Preisspirale

Der Immobilienmakler-Verbund REMAX prognostiziert allerdings, dass die Preise für Immobilien im neuen Jahr nicht mehr so erheblich steigen werden wie in den Jahren zuvor. So ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in Tirol ist zwar ungebrochen, trotzdem sieht die REMAX-Prognose im Durchschnitt für Tirol nur mehr Preissteigerungen von 1,5 Prozent. Eine massive Preissteigerung sei laut den Experten nur in den Ballungszentren zu erwarten.

Laut den Remax-Maklern werde in Österreich die Nachfrage vor allem im unteren Preissegment um 5,7 Prozent und im mittleren um 2,8 Prozent steigen, im oberen Preissegment dagegen sogar mit minus 0,5 Prozent etwas zurückgehen.

Die Experten meinen sogar, dass die Preiskurve abflachen wird. Zwar wird es laut Anton Nenning, Managing von Remax Austria, weiter aufwärts gehen, aber gedämpfter als 2012. „Wir haben das Jahr 2013 intern als das Zwei-Drittel-Jahr bezeichnet – die Hälfte bis zwei Drittel des Wachstums von 2012, das beschreibt das Jahr 2013 ganz gut“, äußerte sich Nenning.

Unterschiede in den Bundesländern

Betrachtet man das gesamte Land Österreich, so wird deutlich, dass die Immobilienpreise insgesamt um 2,8 Prozent steigen werden. Hierbei gibt es allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So dürfte das Burgenland mit 5,4 Prozent am meisten zu legen. Dies sei jedoch als eine Art eine „Nachholaktion“ im Vergleich zum Vorjahr zu verstehen, erklärte Nenning. Stärker zulegen dürften die Preise auch in Kärnten (4,5 Prozent), in Wien und in der Steiermark (jeweils 3,9 Prozent). Oberösterreich erwartet hingegen keine erheblichen Änderungen. So liegt Salzburg mit 0,9 Prozent und Tirol mit 1,4 Prozent noch weit hinter dem Burgenland. Auch für Niederösterreich und Vorarlberg ist mit einer eher verhaltenen Preisentwicklung zu rechnen.

 

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