Immobilienkauf

Mieten explodieren in den Landeshauptstädten

von Redaktion am Donnerstag, 8. November 2012
Schöne Landschaft, noch günstige Preise: Im Burgenland sind Immobilien noch erschwinglich.
Schöne Landschaft, noch günstige Preise: Im Burgenland sind Immobilien noch erschwinglich. Foto: momosu / PIXELIO

Österreichs Landeshauptstädte werden zunehmend zu einem teuren Pflaster für jeden, der eine Wohnung sucht. Das gilt sowohl für das Wohneigentum als auch für die Mieten.

Einer der Gründe dafür ist der Drang nach Eigentum: die niedrigen Zinsen stützen die Nachfrage nach Wohneigentum, dazu kommen die besseren beruflichen Chancen in den Städten. Das Angebot hält mit der Nachfrage inzwischen bei weitem nicht mehr Schritt. Die Folge: stark steigende Immobilienpreise und explodierende Mieten, wie aus einer Untersuchung des Immobilienportals immobilien.net hervorgeht.

Spitzenreiter bei den Preisen ist nach wie vor Tirols Landeshauptstadt Innsbruck. Hier zahlen Interessenten im Durchschnitt über 3.800 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung. Einfamilienhäuser sind zwar pro Quadratmeter mit 3.430 Euro etwas günstiger; da sie aber mehr Wohnfläche bieten, steigt der finanzielle Gesamtaufwand auf ein zunehmend für den Normalverdiener nicht mehr finanzierbares Maß.

Nur wenig günstiger geht es in Salzburg zu, und auch in Bregenz sind inzwischen mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter fällig. Bregenz ist damit der Spitzenreiter beim Preisanstieg. Fast 50 Prozent betrug er in den letzten fünf Jahren und in Salzburg liegt er mit 47 Prozent kaum niedriger. Auch in Linz kostet die Eigentumswohnung nach einem Anstieg um 29 Prozent inzwischen mehr als 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Im Burgenland ist Eigentum noch relativ günstig

Obwohl die Preise auch in Graz und Linz anzogen, liegen sie mit 2.500 Euro bzw. 2.220 Euro bei den Eigentumswohnungen deutlich niedriger. Dagegen sind die Landeshauptstädte Niederösterreichs und Burgenlands noch richtig günstig. Mit Quadratmeterpreisen von 1.300 bzw. 1.230 Euro müssen Interessenten hier kein Spitzenverdiener sein, um noch eine Eigentumswohnung erwerben zu können.

Bei den Einfamilienhäusern ist die Preisentwicklung differenzierter. In Graz und St. Pölten gab es sogar Preisrückgänge. In Klagenfurt und Linz liegen die Quadratmeterpreise bei 2.150 bzw. 2.450 Euro, in Graz bei 2.180 Euro und das Schlusslicht ist auch hier St. Pölten mit 1.300 Euro pro Quadratmeter.

Neben Innsbruck mit 12,20 Euro pro Quadratmeter hat auch Salzburg inzwischen zweistellige Mietpreise aufzuweisen; nach einem Plus von 20 Prozent sind es jetzt 10,7 Euro. Die übrigen Metropolen sind mit Preisen unter 8 Euro noch relativ günstig.

 

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