Immobilienkauf

Immobilienpreise in der Krise

von Redaktion am Donnerstag, 2. Februar 2012
Immobilien in Österreich werden teuer
In Tirol und anderen Regionen Österreichs ziehen die Immobilienpreise an. Foto: Klaus Brüheim / PIXELIO

Die Wirtschaftskrise sorgt dafür, dass immer mehr Anleger sich auf die Immobilie als nachhaltige Geldanlage konzentrieren. Das führt zu einer massiv ansteigenden Nachfrage, die wiederum steigende Preise bei Immobilien mit sich bringt, wie im vergangenen Jahr in Tirol zu sehen war.

Insbesondere Anleger suchen die so genannten Anlegerwohnungen. Dabei handelt es sich um Wohnungen mit ein bis zwei Zimmern, die möglichst zentral liegen. Sie sind bei Mietern sehr gefragt, weshalb es mit ihnen kaum Probleme zwecks Leerstand geben dürfte. Das wissen aber auch andere Anleger und so scheint der Wohnungsmarkt für Anlegerwohnungen in diesen Tagen nahezu wie leergefegt.

Markt schein leergefegt

Wer dennoch das Glück hat, noch eine der begehrten Wohnungen für sich zu entdecken, muss Vorsicht walten lassen. Denn die Preise sind hier exorbitant angestiegen. In den vergangenen fünf Jahren mussten Anleger Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent für die klassischen Wohnungen hinnehmen. Exklusive Wohnungen in ebenso gehobenen Lagen sind dagegen alleine im Jahr 2011 um zehn bis 20 Prozent teurer geworden.

Besonders drastisch sind die Entwicklungen, die derzeit in ganz Österreich beobachtet werden können, in den Ballungsräumen. Tirol, Kitzbühel, Innsbruck und Co. sind von den steigenden Mieten besonders betroffen.

Sichere Geldanlage – aber Vorsicht

Gerade die aktuelle wirtschaftliche Sorge treibt viele Anleger dazu, sich zurückzubesinnen auf echte Werte, die viele von ihnen noch immer im so genannten Betongold sehen. Um Geld mittelfristig zu parken oder sicher anzulegen, eignen sich ihrer Meinung nach Wohnungen und andere Immobilien optimal. Aufgrund der stark anziehenden Preise in ganz Österreich fragen sich einige Anleger, ob sie nicht lieber früher als später investieren sollten.

Vorschnelle Entscheidungen sind beim Immobilienkauf aber nicht anzuraten, denn sie sorgen für überstürzte Kaufverträge, die später bereut werden könnten. Gerade Anleger, die nicht aus Österreich stammen, sollten Obacht geben. Sie dürfen ausschließlich als Ferienwohnungen deklarierte Objekte erwerben, um so nicht die Bestände aufzukaufen und dafür zu sorgen, dass sich die Anwohner keine Immobilien mehr leisten könnten. Sollten sie sich für andere Objekte entscheiden, kann der Staat zum Zwangsverkauf zwingen.

 

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