Immobilienkauf

Immobilienpreise steigen weiter

von Redaktion am Montag, 23. Januar 2012
Schlüsselübergabe
Immobilienpreise in Österreich steigen weiter. Foto: Remax

Das Angebot sinkt, die Preise steigen: So etwa lassen sich kurz und knapp die Entwicklungen des österreichischen Immobilienmarktes wiedergeben. Experten des Immobilienmaklerverbandes Remax Austria erwarten, dass das Preisniveau bei Wohnimmobilien um 5,6 Prozent steigt. Gute und schlechte Lagen werden preislich dadurch noch weiter auseinanderdriften.

Insgesamt konnte Remax im vergangenen Jahr etwa 4.800 Immobilienverkäufe verzeichnen. Der Gesamtwert dieser Geschäfte steigert sich um 15 Prozent auf über 900 Millionen Euro gegenüber 2010. Für 2012 peilen die Makler mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro neue Rekorde an, wie Alois Reikersdorfer, seines Zeichens Chef von Remax-Austria, auf einer Pressekonferenz bekanntgab.

Ergebnis hätte noch besser ausfallen können

Mit einem größeren Angebot hätte die Steigerung des Umsatzes auch 20 Prozent betragen können, hab Reikersdorfer zu bedenken. Für bestimmte innerstädtische Lagen war eine große Nachfrage zu bemerken.

Remax beschäftigt seine Makler in einem Franchise-System. Die Honorarumsätze der Makler stiegen dabei um 12,5 Prozent im vergangenen Jahr, die Prognosen der 450 befragten Makler für 2012 sind durchweg positiv. Sie sprechen generell von einer Steigerung der Nachfrage um 6,3 Prozent, die Preise steigen ihrer Meinung nach um 5,6 Prozent. Der Grund ist in einem leicht zurückgehenden Angebot (- 0,3 Prozent) zu sehen. In der Hauptsache werden Wohnimmobilien betroffen sein.

Eigentumswohnungen in zentraler Lage werden zu echten Rennern aufsteigen. Hier wird eine Verteuerung bis zu 8,7 Prozent erwartet. Mietwohnungen in zentraler Lage, Stadt- und Zinshäuser sowie Baugrundstücke dürften sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen. Verlierer dagegen sind Gewerbeimmobilien. Sie sinken im Wert um etwa drei Prozent.

Schaut man sich die Entwicklungen des Immobilienmarktes nach Bundesländern an, reift sich Wien zum teuersten Pflaster heran. Auf den Rängen folgen Oberösterreich und die Steiermark. Im Burgenland bleiben die Preise wahrscheinlich unverändert.

Speziell in der Steiermark sind Immobilien derzeit begehrt, wie die Bezirksnachrichten Leoben berichten. Zwar können derzeit noch einige Schnäppchen erzielt werden, langfristig sei aber mit einer weiteren Verteuerung zu rechnen.

 

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