Immobilienkauf

Immobilien bleiben beliebt

von admin am Montag, 9. Januar 2012
Immobilien Graz
Immobilien in Graz und Wien bleiben beliebt. Foto: günther gumhold / PIXELIO

Der aktuelle Run auf Immobilien könnte nach Ansicht des Österreichischen Verbands der Immobilientreuhänder (ÖVI) auch in Zukunft anhalten. Besonders in den Ballungsräumen ist Wohnraum sehr gefragt.

Immobilien sind aktuell sehr gefragt und werden wohl auch in Zukunft eine beliebte Anlageform sein. Der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder (ÖVI) erwartet daher weitere Preissteigerungen am Immobilienmarkt für das kommende Jahr. Die Nachfrage im Wohnimmobilienbereich und das vor allem in den Ballungsräumen ist immens. Gegenüber derStandard.at gab ÖVI-Maklersprecher Andreas Wollein an: „Unter 2000 Euro pro Quadratmeter sind in Wien bereits selbst Objekte in weniger gefragten Lagen kaum mehr zu bekommen.“

Wien und Graz: Hauptsache Wohneigentum

In guten Lagen kann der Quadratmeterpreis in der Bundeshauptstadt problemlos bis auf 4.500 Euro ansteigen. Heute gehen die Menschen zum Immobilienmakler und fragen gezielt nach Eigentumswohnungen, die sie für ihr Erspartes bekommen. Die Veranlagung des Geldes ist dabei am wichtigsten. Wie es weitergeht, überlassen Anleger eher dem Zufall.

In Graz stellt sich eine ähnliche Situation dar. ÖVI-Landesstellenleiterin Patricia Reisinger weiß, dass gerade die typischen 2-Zimmer-Anlegerwohnungen weggehen „wie warme Semmeln“. Natürlich ist eine gute Lage des Objektes ebenfalls entscheidend. Neu gebaute Eigentumswohnungen beginnen bei einem Quadratmeterpreis von 3.000 Euro, Penthouse-Wohnungen kosten mindestens 4.000 Euro pro Quadratmeter.

Im Gegensatz zu Wien gibt es in Graz weniger mietenregulierte Wohnhäuser. Ein Umstand, der insbesondere den Vermietern zugutekommt, da der freie Markt in den letzten Jahren eine immense Entwicklung durchlaufen konnte. Weiterhin verfügen die Häuser in der Steiermark über einen höheren Richtwert als in Wien. In der Steiermark stehen 6,76 Euro Richtwert 4,91 Euro in Wien gegenüber. Dadurch wird die Vermietung erleichtert und die Attraktivität der Anlegerwohnungen erhöht. Die Miete für eine neu errichtete und gut ausgestattete Grazer Wohnung mit einer Größe von 50 bis 60 Quadratmetern beläuft sich auf rund neun Euro pro Quadratmeter. In Wien geht es hinsichtlich der Mietpreise wesentlich unterschiedlicher zu. Je nach Bezirk variieren die durchschnittlichen Preise zwischen acht und 16 Euro pro Quadratmeter. Im aktuellen Jahr war lediglich eine leichte Steigerung zu verzeichnen. In Stadtlage und mit einer sehr guten Ausstattung betragen die Mieten bis zu 13 Euro, in Randgebieten liegen sie zwischen sieben und neun Euro.

Der Investmentmarkt kann sich ebenfalls nicht über mangelnde Nachfrage beklagen, allerdings wird das Angebot zusehends dünner. Begehrte Objekte sind Mietshäuser außerhalb des Anwendungsbereichs des Mietrechtsgesetzes (MRG). Bei diesen war sogar ein Rückgang an Angeboten zu verzeichnen. Zwischen 1,6 und 3,6 Prozent bewegt sich die Rendite im 1. Bezirk für derartige Immobilien. In der restlichen Bundeshauptstadt werden Renditen zwischen 2,7 und 6,5 Prozent erreicht. Niedrige Renditen und Preisspannen von 650 bis 2.550 Euro machen die Begründung von Wohnungseigentum in Zinshäusern und den darauffolgenden Verkauf der Wohnungen zu einem lohnenswerten Geschäftsmodell für Investoren.

 

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