Immobilienkauf

Eigenheim für die Zukunft

von Silke Wellnitz am Dienstag, 22. November 2011

Immer mehr Menschen entscheiden sich zum Eigenheim, denn eine lebenslange Mietzahlung kann in der Summe durchaus mehr sein als die Investition in eine Immobilie. Dazu gibt es tolle Berechnungsportale im Internet, bei denen man mit der Eingabe der monatlichen Miete und der Laufzeit schnell errechnen kann, welcher Betrag da so über die Jahre zusammen kommt.

Was den Kauf natürlich oft interessanter macht, sind die Immobilienpreise und Finanzierungsangebote von Banken. Kauft man so im richtigen Moment die Eigentumswohnung, kann man schon beim Verkehrswert sparen und mit der richtigen Finanzierung sogar staatliche Förderungen erhalten.

Wichtig ist immer, dass das Eigenheim vorher besichtigt und genau unter die Lupe genommen wird. So können eventuelle Folgekosten wie z. B. neue Fenster oder Schimmelbefall vermieden werden und die Anschaffung entpuppt sich nicht als Fehlkauf.

Bei der Immobiliensuche gibt es mittlerweile neben dem klassischen Makler auch das Angebot über das Internet. So kann man schnell und einfach von zu Hause aus Häuser, Wohnungen oder Grundstücke ansehen. Der finanzielle Rahmen dafür sollte schon im vor hinein berechnet werden und eventuell Finanzierungsanfragen gestellt werden.

Manchmal dauert die Suche nach den neuen vier Wänden länger, denn Ansprüche und Wünsche sollten natürlich umfangreich erfüllt und berücksichtigt werden. Günstige Grundstücke lohnen sich auch immer als Kapitalanlage, vor allem wenn dieses ausgewiesene Baugrundstücke sind. So kann man irgendwann mal selbst darauf bauen oder bei guter Nachfrage dieses wieder veräußern. Natürlich lohnt sich so auch die Anschaffung einer Eigentumswohnung nicht zum Eigenbedarf, sondern zur Vermietung. Allerdings sollten die Mieter immer gewissenhaft ausgewählt werden. Kauft man sich eine Eigentumswohnung oder ein Haus, sollte man immer auch auf die anderen Mieter bzw. Nachbarn achten. Denn schließlich kann man hier nicht einfach wieder ausziehen, wenn es einem z. B. zu laut ist. Ebenso wichtig ist die Verkehrsanbindung und das Versorgungsangebot (z. B. Lebensmittelgeschäfte) im Umfeld.

Vergessen darf man dabei nie, dass nicht nur die monatliche Kreditbelastung eventuell zu den Ausgaben zählt, sondern auch die Nebenkosten der eigenen Immobilie. Aber auch für Grundstücke fallen jährliche Kosten oder Anschlusskosten an, die unbedingt beim Kauf berücksichtigt werden müssen. Ebenso darf nicht nur der Kaufpreis gesehen werden, sondern es kommen Kosten hinzu. Eine grobe Faustregel dazu ist, dass ca. 5 % des Kaufpreises nochmals als Kaufnebenkosten berechnet werden müssen. Darin sind Notarkosten, Grundbucheintragungen oder Steuern beinhaltet. Anfallende Maklergebühren sind separat zu berücksichtigen.

Bei der Entscheidung zum Eigenheim sollte darum nicht auf professionelle Beratung verzichtet werden, damit die Kaufentscheidung auch ein voller Erfolg für das Leben wird.

 

Dieser Beitrag wurde unter Immobilienkauf abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.