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Österreicher wollen in Renovierung und Möblierung der Wohnung investieren

von Redaktion am Donnerstag, 8. März 2012
Badezimmer
Neues Badezimmer: Bei Österreichern hoch im Kurs. Foto: Rainer Sturm / PIXELIO

Wie eine Studie der GfK unter 4.600 Österreichern und Österreicherinnen ergab, spielen die eigenen vier Wände für diese eine große Rolle. Befragt zur aktuellen Wohnsituation gab ein gutes Drittel der Teilnehmer an, dass sie in nächster Zeit in Umgestaltung oder neue Möblierung der Wohnung investieren wollen.

Der aktuellen Studie zufolge wollen 35 Prozent der Befragten bis zu 3.000 Euro für die neue Gestaltung oder Möblierung der eigenen vier Wände investieren. Gute 16 Prozent gaben an, zwischen 3.000 und 5.000 Euro aufbringen zu wollen. Jeweils 14 Prozent wollen zwischen 5.000 und 10.000 Euro investieren und mehr als 10.000 Euro für die Neugestaltung aufwenden.

Unterschiede ergaben sich vor allem im Geschlechtervergleich. Während Frauen zwar Wert auf gepflegte Wohnungen legen, sind sie sparsamer. Mit 40 Prozent gaben die meisten Frauen an, dass mehr als 3.000 Euro für die Neugestaltung nicht drin seien. Bei den Männern sieht es hingegen ganz anders aus. 20 Prozent von ihnen wollen zwischen 3.000 und 5.000 Euro aufwenden, 17 Prozent zwischen 5.000 und 10.000 Euro und 19 Prozent könnten sich sogar noch höhere Investitionen vorstellen.

Neue Badezimmer stehen hoch im Kurs

Weiterhin ergab die GfK-Studie, dass vor allem die Badezimmer und Sanitärräume zu erneuern seien. Das geht zumindest aus den Antworten der befragten Personen hervor. Danach folgen Küche und Wohnzimmer, die ebenfalls sehr wichtig sind.

Bezüglich der Trends ergab sich in der Umfrage jedoch ein ernüchterndes Ergebnis. Trendbewusst waren nur sehr junge Mädchen unter 20 Jahren, einkommensstarke Paare ohne Kinder, sowie wieder einmal die Männer. Allerdings sind es auch hier nur die jungen Männer, zwischen 20 und 39 Jahren, sowie die Generation 60+, die auf aktuelle Wohntrends Wert legen.

Offene Raumkonzepte, die sich flexibel gestalten lassen und mit mobilen Trennwänden ausgestattet sind, liegen übrigens bei 38 Prozent der Befragten im Fokus. Das eröffnet für Architekten völlig neue Möglichkeiten, wie GfK-Key-Account-Manager Paul Unterhuber bestätigt.

 

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