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Homebutler soll älteren Menschen helfen

von admin am Donnerstag, 19. Januar 2012
Homebutler soll älteren Menschen helfen
Der Homebutler: Kein Butler im herkömmlichen Sinne. Foto: og. / PIXELIO

Anlagen für betreutes Wohnen in Österreich wollen ihren Bewohnern künftig einen Butler zur Verfügung stellen. Dieser soll den Bewohner das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Erste Projekttests laufen in Salzburg.

Solche Wohnanlagen entwickeln sich insbesondere für gemeinnützige Wohnbauträger zu wichtigen Eckpfeilern der Arbeit. Ziel ist der Übergang von herkömmlichen Altersheim zu neuen Wohnformen. Technische Weiterentwicklungen und Neuerungen spielen dabei eine große Rolle – eine solche ist ebenfalls der Homebutler.

Dahinter verbirgt sich ein elektronisches System, welches über die vielfältigsten Funktionen verfügt. Es bietet Unterstützung und Hilfe im Alltag, darüber hinaus gibt es zusätzliche Features wie Fernsehen oder Internet. Die Technologie stammt von der BEKO Engineering & Informatik AG aus Oberösterreich, ein gemeinsames Projekt des Unternehmens mit der FH Oberösterreich und der Stadt Linz.

Homebutler durchläuft umfassende Tests

Derzeit wird der Homebutler in Saalfelden in einem Objekt der Heimat Österreich und der Caritas sowie in Wals in einem Objekt der Salzburg Wohnbau getestet. Mithilfe der Testergebnisse soll ein Standardsystem entwickelt werden, welches in Serie produziert wird. Ab Mitte 2012 findet dessen konkrete Umsetzung in den Wohnanlagen statt.

In Planung ist der Einsatz des Systems in ganz Österreich. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei Wohnbauträger und Hilfsorganisationen ein, die den Homebutler vorrangig einsetzen sollen. Ein besonders gutes technisches Verständnis zur Nutzung des Homebutlers muss nicht vorhanden sein.

Einige grundlegende Funktionen erhöhen hauptsächlich die Sicherheit, wie etwa die automatische Unterbrechung der Wasser- und Stromzufuhr beim Verschließen der Wohnungseingangstür. Akustische Signale weisen beispielsweise auf ein noch offenes Fenster hin und ein Bewegungsmelder schaltet nachts das Licht ein, damit der Weg zum WC nicht mit Verletzungen und Stürzen endet.

Weiterhin ergeben sich zahlreiche technische Möglichkeiten, die die Senioren nutzen können. Dazu zählt unter anderem ein Vorleseservice für Nachrichten, Adressen und Telefonnummer lassen sich mit einem Knopfdruck aufrufen. Außerdem ist eine Überwachung des Gesundheitszustandes durch den Homebutler möglich.

 

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