Einrichten, Ratgeber

Eine Wohlfühloase in den eigenen 4 Wänden

von Luisa Thiele am Freitag, 17. Juni 2011
Füsse im Bett
Ein behagliches Schlafzimmer sorgt für süße Träume. Foto: Rolf van Melis / PIXELIO

Es sollte ruhig und behaglich sein, eine wohlig-angenehme Atmosphäre erzeugen und einfach nur zum Träumen einladen – das ideale Schlafzimmer.

Ein ideales Schlafzimmer punktet mit einer dezenten Farbakzentakzentuierung an den Wänden, einer schlichten Möblierung und einem kuschligen Bett a la Dornröschen. Doch der märchenhafte Wohntraum scheint reine Illusion: Stattdessen graue Wände ohne jeglichen Farbklecks und im Zimmer herrscht das blanke Chaos. Hier ist eher von einer Abstellkammer die Rede, als von einem Schlafzimmer. Dabei sollte der unscheinbaren Nachtruhe viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden:Wer sich nach dem vermeintlichen Schönheitsschlaf müde und matt fühlt, sollte vielleicht doch einmal über eine Umgestaltung seines Schlafzimmers nachdenken.

Akzente setzen

Das Schlafzimmer sollte so eingerichtet sein, dass es eine ruhige und behagliche Atmosphäre ausstrahlt. Es sollte viel mehr ein Entspannungsraum sein, den man gerne betritt, um den Rest der Welt hinter sich zu lassen. Dabei sollte die Kraft der Farben nicht unterschätzt werden: kräftige Farbtöne, wie beispielsweise Rot oder ein knalliges Orange, sollten an den Schlafzimmerwänden nicht zum Tragen kommen, da sie sehr aufwühlend wirken. So ist auch von großflächigen Mustern abzuraten. Wem jedoch, unifarbene Wände zu eintönig sind, der sollte lieber auf ein großformatiges Bild zurückgreifen. Hierbei sind Bilder bzw. Fotos mit einem möglichst entspannenden Motiv zu empfehlen. Zu den Schlafzimmerfarbtrends zählen kühle, pastellige Farbtöne wie Mintgrün oder ein helles Blau, da diese Farben beruhigend und entspannend wirken. Wer es hingegen sonnig mag und wärmere Farbtöne bevorzugt, der liegt mit einem hellen Gelb oder einem Apricotfarbton auch richtig.

Die Einrichtung macht`s

Ein Schlafzimmer dient nicht als ein Aufbewahrungsort für Gegenstände, die in der restlichen Wohnung oder dem Haus keinen Platz finden. So sollten auf den Schränken im Schlafzimmer keine Koffer, Kisten oder sonstige Dinge gelagert werden. Der Staubsauger, der Wäscheständer oder das Fitness-Gerät haben auch nichts hinter der Schlafzimmertür zu suchen. Wer es vorzieht in seinem Schlafzimmer an einem Schreibtisch zu arbeiten, tut sich damit selbst keinen Gefallen, da hierdurch eine unnötige Unruhe erzeugt wird. Dies gilt ebenfalls für die Nutzung eines Fernsehers im Schlafzimmer. Es scheint so verlockend: entspannt im Bett zu liegen und während einer Fernsehsendung einzuschlafen. Manchmal scheint es kaum ein Schlafmittel zu geben, welches besser wirkt, als ein schlechtes Fernsehprogramm. Doch das ist ein großer Irrtum, denn der Fernseher im Schlafzimmer ist nicht nur ein Entspannungs- sondern auch ein Romantikkiller. Er zerstört außerdem das Ruhebild und die entspannte Raumatmosphäre des Zimmers.

Im Zentrum des Schlafzimmers sollte deswegen nur ein großes und bequemes Bett stehen. Die Standardbetten haben üblicherweise eine Größe 200 Zentimetern. Menschen mit einer Größe von über 1,85 Meter finden in diesem jedoch nicht genügend Platz und sollten sich für ein Bett mit einer Länge von 220 Zentimetern entscheiden.

Wem genügend Platz in seiner Wohnung oder seinem Haus zur Verfügung steht, dem ist es zu raten, dass er seine Kleider in einem Kleiderzimmer bzw. in einem begehbaren Kleiderschrank aufbewahrt. Denn Kleiderschränke fassen zwar die Kleidung, dienen aber nicht als Stauraum für andere Sachen. Wenn dies jedoch missachtet wird und nicht nur Schuhe und Taschen, sondern auch Inlineskates und die Skiausrüstung ihren Platz im Schranke finden, dann kann dieser schnell überladen und nicht mehr anschaulich wirken.

Schäffchen zählen bei 18°C

Die ideale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt bei 18 Grad Celsius. Diese Temperatur ermöglicht einen angenehmen und wohltuenden Schlaf. Denn sollte es zu warm oder zu kalt sein, ist dies oft ein mögliche rGrund für einen schlechten Schlaf. Dann lieber vor dem Zubettgehen lieber noch einmal kurz die Fenster öffnen, um frische Luft ins Schlafzimmer zu lassen.

 

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