Bauen, Sanieren

Bausparkassen: Förderanträge für die thermische Sanierung ab sofort

von Redaktion am Montag, 12. März 2012

Das Projekt Sanierungsscheck, eine gemeinsame Initiative von Wirtschafts- und Umweltministerium in Österreich, geht in die Verlängerung. Auch 2012 stehen wieder 100 Millionen Euro in den Fördertöpfen bereit.

Seit dem 20. Februar 2012 und noch bis zum Jahresende können die Anträge für eine Förderung im Rahmen des Sanierungsschecks bei den vier Bausparkassen des Landes eingereicht werden. Insgesamt stehen 70 Prozent der bereitgestellten Förderung für private Sanierungen, der Rest für betriebliche Sanierungen zur Verfügung. Gefördert werden können ausschließlich Gebäude, die älter als 20 Jahre sind und deren Baugenehmigung bereits vor 1992 erteilt wurde.

Bis zu 5.000 Euro Fördermittel sind für eine wirklich umfassende Sanierung des Gebäudes möglich. Dazu zählen etwa Dämmverfahren für die Außenwände und Geschossdecken, aber auch der Austausch von Fenstern und Außentüren. Hinzu kommen bis zu 1.500 Euro, wenn das Heizsystem auf erneuerbare Energien umgestellt wird. Besonders Besitzer von denkmalgeschützten Immobilien dürfen sich freuen, sie erhalten zusätzlich bis zu 2.000 Euro. Wer dann noch an die Umwelt denkt und Öko-Baustoffe verwendet, kann zusätzlich 500 Euro Förderung erhalten.

Maximale Kostenerstattung

Private Umbau- und Sanierungsmaßnahmen werden mit maximal 20 Prozent der anfallenden Kosten gefördert. Allerdings sind dabei nicht nur Materialkosten, sondern ebenso die Kosten für Montage und Planung mit inbegriffen. Unternehmen profitieren von Förderungen bis zu 35 Prozent der anfallenden Kosten. Allerdings kann pro Objekt nur eine Förderung in Anspruch genommen werden. Im Vorjahr war der Sanierungsscheck sehr erfolgreich, die zur Verfügung stehenden Mittel wurden vollständig ausgeschöpft.

Die Anträge können ab sofort bei den ansässigen Bausparkassen gestellt werden. Das sind die s Bausparkasse, die Raiffeisen Bausparkasse, die Wüstenrot und die ABV. Wichtig auch hier wieder: Die Förderanträge sollten vor Beginn der Maßnahmen gestellt werden. Beratung und weitere Informationen zur Thematik erhalten interessierte Verbraucher direkt bei ihrer Bausparkasse, so dass sie sich die attraktiven Fördermittel nicht entgehen lassen sollten.

 

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